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Geruchsprüfung

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Geruchsprüfung

Ergebnis?
Wir wurden beauftragt und führten eine Geruchsprüfung durch und anschließend eine Ursachen- und Quellensuche mit der Infrarot Kamera (Thermografie). Der Geruch wurde im Dachbereich eingegrenzt. Der Wohn- und Laufgangbereich des Marders wurde wärmebildtechnisch festgehalten.

Sanierung?
Nach der Öffnung, Ausräumung und Reparatur der durchgenagten Zugänge wurde der gesamte Bereich mit einer Spezialkalklösung geruchsneutralisierend und keimbekämpfend behandelt.

Vorsorge?
Anschließend wurde der Dämmung Kalkpulver hinzugefügt, um Nager und Ungeziefer wirkungsvoll abzuhalten

Ergebnis?
Zur Entscheidungsfindung, in welchem Ausmaß der Fußboden Aufbau rückgebaut werden muss, wurden selektiv Bodenöffnungen erstellt.

Maßnahmen?
Rückbau und Trocknung. Aufgrund der Geruchsprüfungen (in vitro Glasmethode) und Feuchtigkeitsmessungen wurde der Rückbauaufwand auf ein Minimum reduziert. Wenn sowohl die Geruchsprüfung als auch die Feuchtigkeitsmessungen negativ ausfielen, konnte die Öffnung wieder verschlossen werden. Geruchsprüfung auf hefig-muffig, bakteriell-faulig, bakteriell-gärig, scharf-schimmelig, dumpf-schimmelig, feucht-schimmelig.

Vorsorge?
Vor der Bauteilschließung wurde Trockenkalk zur Geruchsbekämpfung und Keimtötung zusätzlich zum Dämmmaterial eingefüllt.

Ergebnis?
Eine Bestandsaufnahme mit Geruchsprüfung ergab einen dominanten feucht-schimmeligen Geruch im Kinderzimmer. Der Kleiderschrank stand zu nahe an einer ungedämmten kalten Außenwand, wodurch sich Kondensatfeuchte bilden konnte, was zur Durchfeuchtung der Hartfaserplatte an der Schrankrückwand führte. Wegen der starken Schimmelpilzbildung und Geruchsübertragung (MVOC Stoffwechselgerüche d. Pilze und Bakterien) rochen alle Kleidungsstücke muffig.

Vorsorge?
Vorgabe von Schutzmaßnahmen, Pilzentfernung, Pilzbehandlung mit natürlichen Peroxiden, Temperierung, Hinterlüftung /Schrank, Temperierung und Dämmung der Außenwände. Kontrollmessung.

Ergebnis?
Elektriker hat die Dampfbremse in der Badezimmerdecke zerstört, um zusätzlich Lichtkabel zu verlegen. Warme feuchte Luft vom Bad kann in die Dämmung über OG eindringen. Schimmelpilzbildung und Geruchsübertragung (MVOC Stoffwechselgerüche d. Pilze und Bakterien) rochen nur selten und nur bei Wetterwechsel. Bauherrin roch etwas Verdächtiges Ehemann roch keinen Unterschied. Durch eine Geruchsprüfung konnte die Geruchsquelle eingegrenzt werden. Nach orientierenden Feuchtemessungen im Material und im Dämmstoffbereich konnte die Auffeuchtung lokalisiert werden. Nach dem Öffnen der Konstruktion von oben konnte das Ausmaß des  Schadens erkannt werden. Alle befallenen Materialien mussten entfernt werden.

Vorsorge?
Vorgabe von Schutzmaßnahmen, Pilzentfernung, Pilzbehandlung mit natürlichen Peroxiden, Temperierung, im Bauteil Einbau und Überwachung mit speziellen Temperatur- und Feuchtesensoren (Taupunktüberwachung), später sollen auch die Dachschrägen gedämmt werden. Vorgaben für Kontrollmessung.

Ergebnis?
Eine Bestandsaufnahme mit Geruchsprüfung in allen Räumen der Wohnung ergab einen signifikanten teerartigen und dumpfen Geruch in allen Räumen mit Parkett. In Bad und Küche waren Fliesen und dort konnte dieser Geruch nicht festgestellt werden. Die im Zuge der Bestandsaufnahme erfragte Immobilienhistorie führte zu Indizien (Bauzeit ca. 60er Jahre) und den damals üblicherweise verwendeten bituminösen Parkettklebstoffen unter Rotbucheparkett. Eine Bauteilöffnung bestätigte diesen Zusammenhang. Eine Glasbeprobung des schwarzen Klebstoffes konnte verdeutlichen, dass der Klebstoff die Ursache des Geruchs darstellte. Der Geruch war in der Raumluft nur dann wahrnehmbar, wenn die Sonne durch die Fenster direkt auf den Boden schien und dieser sich dadurch aufheizte. Zudem kam es im Winter bei trockener Raumluft zu größeren Parkettfugen und damit zu erhöhten Schadstoffabgaben. In diesem Fall geht es nicht nur um einen inakzeptablen Geruch, sondern um einen gesundheitsbedrohlichen Gefahrstoff. (PAK – Benz-a-pyren)

Vorsorge?
Aus Gründen der Gesundheitsvorsorge ist bei erhöhten BaP Werten ein kompletter Materialrückbau unumgänglich. Vorsicht! Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen und eine Kontrollmessung am Ende der Maßnahmen sind erforderlich.

Gutachten

  • Eintritt von Regenwasser in die Brettsperrholzwände und Decke des Staffelgeschosses über mehrere Jahre.
  • Holzbauunternehmen/Abdichtung war nicht Verursacher sondern Fremdgewerk Schreiner/Fensterhersteller
  • Quellensuche, Bestandsaufnahme der Feuchteverteilung, Holzschutz und Pilzbehandlung nach dem naclean-Verfahren.
  • Teilrückbau (abhobeln) der betroffenen Lagen der Brettsperrholzdecke, Messung der Materialfeuchtewerte, Bohrkernprobenahmen und überprüfen der Holzzerstörung und Statik
  • trocknen der Restfeuchte auf normgerechte Werte gem. dem bewährten Verfahren zur „technischen Holztrocknung im Bestand“.
  • Rechtssichere Abnahme der Sanierungsarbeiten.
  • Zertifizierung der Sanierung durch IQUH Gutachten.
  • Wassereintritt im Staffelgeschoss an Holzdecken und Bodenaufbau durch unzureichende Notabdichtung und Anschlüssen des Flachdaches.
  • Engmaschige Feuchtemessungen gem. DIN EN 13183 Teil 1 und 2durch Ingenieure des IQUH.
  • Bestimmung des Zerstörungsgrades von befallenen Holzbauteilen
  • Analyse und Bewertung des Gesamtbildes zur Entscheidungsfindung Abriss oder Sanierung.
  • Entwicklung und Begleitung des Sanierungskonzeptes. Pilzbekämpfung und Holzkonservierung nach dem naclean-Verfahren.
  • Feuchte- und Schimmelfreimessung und Freigabe der Sanierung durch das IQUH.
  • Wassereintritt in drei Holzständergebäude aufgrund einer falsch montierten Manschette der innenliegenden Regen- bzw. Flachdachabläufe.
  • Empfehlung eines Sachverständigen zum Abriss der Gebäude.
  • engmaschige Bestandsaufnahme mit Holzfeuchtemessungen gem. DIN EN 13183 Teil 1 und 2durch Ingenieure des IQUH.
  • Erstellung der Vorgaben für einen Teilrückbau der betroffenen Bereiche.
  • Entwicklung des Sanierungskonzeptes. Regelungen der DIN 68800-4 Norm, 2012-02:
  • Holzschutz – Teil 4: „Bekämpfung- und Sanierungsmaßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten“.
  • Durch die engmaschige und normgerechte Bestandsaufnahme und Sanierungsplanung wurde unser Vorschlag für eine Gebäudesanierung akzeptiert werden.
  • Der entstandene Schaden des Gebäudeeigentümers (öffentliche Hand) konnte auf ein erträgliches Maß minimiert werden.
  • Bestandsaufnahme, Gebäudehistorie
  • gezielte Probenahmen von Gefahrstoffen wie Asbest, Künstliche Mineralfasern (KMF), Polychlorierte Biphenyle (PCB), Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Holzschutzmittel.
  • Erstellung eines Gefahrstoffkatasters mit Verortung der Probenahmestellen und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen.
  • Durchführung einer rechtssicheren PCB Raumluftanalyse.
  • Normengerechte Untersuchung bot die Voraussetzung für einen sicheren Schulbetrieb bis zur Sanierung und Klärung der Fragen: Kann das Gebäude noch weiter genutzt werden?  Welche gefahrstoffrechtlichen Vorschriften müssen bei der Gebäudesanierung und beim Rückbau beachtet werden?
  • Beratung nach Verdacht auf PAK in Fußböden
  • Orientierende Staubmessung auf PAK
  • Normgerechte Raumluftmessungen auf PAK Verbindungen
  • Runder Tisch zur Vorgehensweise mit Gesundheitsamt, Bürgermeister, Bauamt, Schulleitung, Architekt
  • Untersuchung von Asbest im Parkettkleber-Material
  • Begleitung der Sanierung durch Stichprobenkontrollen des Fachbetriebes der PAK-Sanierung
  • Normgerechte Raumluftmessungen zur Kontrolle der erfolgreichen Sanierung

In einer Eissporthalle in Süddeutschland kam es durch Kondensatfeuchte zu Pilz- und Algenbelastungen auf der Holzkonstruktion. Durch einen Gutachter wurde ein Abschleifen der Holzkonstruktion empfohlen, was erhebliche Arbeitsschutzmaßnahmen, Zeitverlust bzgl. der Fertigstellung bei der Sanierung des Dachaufbaus und hohe Kosten verursacht hätte. Vom IQUH wurde alternativ ein Sanierungsplan erarbeitet, der kein Abschleifen vorsah und durch den der Aufwand und die Kosten erheblich verringert werden konnten.

  • Neubau eines Gemeindezentrums bei Hamburg 2017/2018
  • Kondensatfeuchte während der Estrichtrocknung
  • Massiver Schimmelbefall auf Holz und Holzwerkstoffen im Kaltdachbereich
  • Empfohlener Rückbau wurde durch Gutachter und Holzbaufirma auf fast eine halbe Million Euro geschätzt
  • IQUH Sanierungsvorschlag wurde allparteilich akzeptiert, Kosten lagen bei ca. 30.000 €
  • Schimmel Freimessungen am Ende der ca. 3-wöchigen Arbeiten verliefen erfolgreich

Veröffentlichungen

Lehrtätigkeit

"Von 1998 bis heute haben wir über 300 Kurse, Schulungen und Vorträge abgehalten."