iquh.de https://www.iquh.de/blog/ Fri, 12 Jun 2026 08:20:58 +0000 de-DE hourly 1 Fachkundeschulung Schimmelpilzsanierung gemäß DGUV 201-028 mit optional anschließender Sachkundeschulung https://www.iquh.de/blog/fachkundeschulung-schimmelpilzsanierung-gemaess-dguv-201-028-mit-optional-anschliessender-sachkundeschulung/ https://www.iquh.de/blog/fachkundeschulung-schimmelpilzsanierung-gemaess-dguv-201-028-mit-optional-anschliessender-sachkundeschulung/#comments Tue, 09 Jun 2026 07:23:00 +0000 https://www.iquh.de/blog/fachkundeschulung-schimmelpilzsanierung-gemaess-dguv-201-028-mit-optional-anschliessender-sachkundeschulung/ Weiterlesen

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Kooperationsveranstaltung am 08.-11-06. und 27.-30.07.

Fachkundeschulung Schimmelpilzsanierung gemäß DGUV 201-028 mit optional anschließender Sachkundeschulung

  • Fachgerechte Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzschäden
  • Anforderungen an Arbeitsschutz, Organisation und Sanierungspraxis
  • Kompakte Qualifizierung in 2 Tagen
  • Optional erweiterbar durch eine zweitägige Sachkundeschulung

Schimmelpilzschäden in Innenräumen gehören zu den häufigen und zugleich sensiblen Schadensbildern im Gebäudebestand. Sie stellen hohe Anforderungen an die fachliche Bewertung, die Planung geeigneter Maßnahmen und die sichere praktische Umsetzung. Fehler bei der Einschätzung oder Sanierung können nicht nur die Bausubstanz und die Innenraumhygiene beeinträchtigen, sondern auch gesundheitliche und haftungsrelevante Folgen nach sich ziehen.

Die Fachkundeschulung Schimmelpilzsanierung gemäß DGUV 201-028 vermittelt praxisrelevantes Wissen für Fachkräfte und Unternehmen, die Schimmelpilzsanierungen fachgerecht durchführen, begleiten oder verantworten möchten. Behandelt werden Grundlagen zu Ursachen und Schadensbildern, Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz, geeignete Schutzmaßnahmen, organisatorische Abläufe sowie die fachgerechte Durchführung von Sanierungsmaßnahmen.

Direkt im Anschluss kann die Qualifikation durch eine zweitägige Sachkundeschulung erweitert werden. Damit besteht die Möglichkeit, beide Schulungen in einem kompakten Terminblock zu absolvieren.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Verband Baubiologie e.V. und der STIFTUNG Baubiologie.Architektur.Umweltmedizin.

Zum Flyer

Zur Anmeldung


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Holzförderung und Qualitätssicherung im Fokus des Internationalen Holzbau-Forums https://www.iquh.de/blog/holzfoerderung-und-qualitaetssicherung-im-fokus-des-internationalen-holzbau-forums/ https://www.iquh.de/blog/holzfoerderung-und-qualitaetssicherung-im-fokus-des-internationalen-holzbau-forums/#comments Wed, 20 May 2026 11:49:28 +0000 https://www.iquh.de/blog/holzfoerderung-und-qualitaetssicherung-im-fokus-des-internationalen-holzbau-forums/ Weiterlesen

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SALZBURG – Das Internationale Holzbau-Forum (IHF) ist eine einflussreiche Plattform für Wissenstransfer und Networking im Bereich des Holzbaus. Es bringt Architekten, Ingenieure, Holzbauer und Wissenschaftler zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Innovationen zu diskutieren. Rund 85 Vertreter aus Holzindustrie und Wissenschaft folgten vom 7. bis 9. Mai 2026 der Einladung des IHF, der Professoren Germerott und Köster sowie der Firmen ISOCELL und Binderholz.

Das Programm umfasste eine Vorstellung der Firma ISOCELL inklusive Demonstrationen zur Einblasdämmung sowie Besichtigungen des binderholz Massivholzplattenwerks in St. Georgen, der binderholz Bausysteme und von b_solutionin Hallein.

Binder Hallein

Nachhaltigkeit und technischer Standard

Das diesjährige Holzbau-Forum in Salzburg bestätigte erneut seine Rolle als wichtiger Impulsgeber der Branche. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an Nachhaltigkeit und Bauqualität diskutierten Experten aus ganz Europa über qualitätssichernde Maßnahmen beim Witterungsschutz sowie über Standards zur Einhaltung von Raumklimarichtwerten.

Karl-Heinz Weinisch, Sachverständiger für Innenraumhygiene, setzte mit seinem Vortrag einen kritischen Akzent zu den strengen Innenraumluft-Richtwerten für natürliche Holzgerüche (z. B. Terpene der Kiefer). Er betonte, dass die Bewertung der Terpene revidiert werden müsse, da aktuelle Studien die Holzgerüche entlasten und keine gesundheitsschädigenden Wirkungen nachgewiesen werden konnten. Er forderte, die Öffentlichkeit und vor allem Bauinvestoren darüber zu informieren. Die Verwendung von Kiefernholz wird künftig deutlich zunehmen – insbesondere da regionale Fichtenbestände durch anhaltenden Trockenstress stark reduziert wurden. Zudem stellte er Strategien vor, um mehrstöckige Holzgebäude während der Bauphase noch effektiver vor Feuchtigkeit zu schützen.

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Forschung und Wohngesundheit

Ergänzend dazu beleuchtete Prof. Dr. Ulrich Zißler, Direktor des Technologie-Transferzentrums für Baubiologie und Wohngesundheit an der Technischen Hochschule Rosenheim, die wissenschaftliche Perspektive mit Fokus auf „Forschung und Ausbildung zur Wohngesundheit“. Zißler unterstrich die Notwendigkeit, das Wissen um naturwissenschaftliche Zusammenhänge tiefer in der Ausbildung zu verankern. Er präsentierte Studienergebnisse zur positiven Wirkung von Holz auf das Raumklima und die Behaglichkeit.

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Dabei wurde deutlich: Die Kritik am Holzgeruch ist wissenschaftlich schwer haltbar, da sie sich auf eine überalterte Studientechnik beruft und auf einer subjektiven Geruchswahrnehmung basiert, die fälschlicherweise mit einer gesundheitlichen Gefährdung gleichgesetzt wird, ohne dass es dafür belastbare medizinische Evidenz gibt.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass beim Bau moderner, großvolumiger Holzbauprojekte dem Witterungsschutz zunehmend Aufmerksamkeit gewidmet werden muss. Ein proaktives Feuchtemanagement während der Montage ist heute eine wirtschaftliche Notwendigkeit, um Bauschäden zu vermeiden und die Bauqualität langfristig zu sichern.

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Aufbauschulung Bauleiterin / Bauleiter im Holzbau am 24. und 25. November 2026 https://www.iquh.de/blog/aufbauschulung-bauleiterin-bauleiter-im-holzbau-am-24-und-25-november-2026/ https://www.iquh.de/blog/aufbauschulung-bauleiterin-bauleiter-im-holzbau-am-24-und-25-november-2026/#comments Mon, 11 May 2026 09:21:41 +0000 https://www.iquh.de/blog/aufbauschulung-bauleiterin-bauleiter-im-holzbau-am-24-und-25-november-2026/ Weiterlesen

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Die Aufbauschulung Bauleiterin / Bauleiter im Holzbau der Studiengemeinschaft Holzleimbau ist als weiterführende Ausbildungsmaßnahme für Bauleiterinnen / Bauleiter im Holzbau gedacht und wird erstmals am 24. und 25. November 2026 durchgeführt.

Karl-Heinz Weinisch wird über Themen wie "Planung und Umsetzung des Feuchteschutzes mit Schwerpunkt Holz-Beton-Verbund" und "Bewertung und Umgang mit Schimmelbefall" referieren.

Mehr Informationen und das Anmeldeformular finden Sie in dem zum Download angebotenen Revers und unter www.brettschichtholz.de/aktuelles/veranstaltungen

workshop bauleiter

Kontakt

Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V.
Heinz-Fangman-Str. 2
D-42285 Wuppertal
+49 (0)202 / 769 7273-2
veranstaltungen@ingenieurholzbau.de
www.ingenieurholzbau.de
www.studiengemeinschaft-holzleimbau.de


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Fachimpulse vom BGT Friedrichshafen 2026: Baubiologie, Feuchteschutz und die STIFTUNG B.A.U. https://www.iquh.de/blog/fachimpulse-vom-bgt-friedrichshafen-2026-baubiologie-feuchteschutz-und-die-stiftung-b-a-u/ https://www.iquh.de/blog/fachimpulse-vom-bgt-friedrichshafen-2026-baubiologie-feuchteschutz-und-die-stiftung-b-a-u/#comments Mon, 11 May 2026 08:11:18 +0000 https://www.iquh.de/blog/fachimpulse-vom-bgt-friedrichshafen-2026-baubiologie-feuchteschutz-und-die-stiftung-b-a-u/ Weiterlesen

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Auf der diesjährigen 10. Internationalen Bauphysik & Gebäudetechnik Tagung (BGT) für Holzbau, Trockenbau und Innenausbau am 28. und 29. April 2026 am Bodensee fand ein beeindruckender fachlicher Austausch statt. Besonders in den Schwerpunkten Baubiologie und Feuchteschutz wurde eines klar: Die Zukunft des Bauens ist gesund, langlebig und konsequent fachübergreifend gedacht. Ein besonderes Highlight war dabei die starke Präsenz der STIFTUNG B.A.U., die mit praxisbezogenen Beiträgen maßgeblich zur Wissensvermittlung und Vernetzung beitrug.

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Die Experten-Impulse im Netzwerk boten eine enorme Bandbreite: Pamela Jentner und Prof. Ulrich Zißler setzten wertvolle Akzente an der Schnittstelle von Architektur und Baubiologie. Sie verdeutlichten anhand von Forschungsbeispielen und Einblicken in den Lehrstuhl Rosenheim, wie Gebäude den Menschen und die Wohngesundheit konsequent in den Mittelpunkt stellen können. Holger König brachte seine umfassende Expertise in der ökologischen Baustoffbewertung ein, während Helmut König die Relevanz von Feuchteschutz und strikten Qualitätskontrollen bereits während der Bauphase unterstrich. Ergänzt wurde dies durch Robert Heinicke, der die technischen Aspekte moderner Abdichtung vertiefte, und Robert Simon, der Einblicke in die praktische Umsetzung der Qualitätssicherung zum Feuchteschutz gab. Dass Gesundheitsschutz auch messbar sein muss, zeigten die Beiträge von Dr. Stephan Müssig zum Stoffstrommanagement und Dr. Martin Ohlmeyer zur Geruchsbewertung von Bauprodukten. Für die rechtliche Sicherheit sorgte RA Schepperle, der aufzeigte, welche Pflichten entstehen, wenn Schimmel- oder Schadstoffrichtwerte nicht eingehalten werden.

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Mein Fazit dieser Tage: Qualität am Bau entsteht nur durch das enge Zusammenspiel von präziser Bauplanung, unabhängigen Kontrollinstanzen und wohngesunden Materialien. Die STIFTUNG B.A.U. wird auch weiterhin Forschung und Lehre zu den Themen Feuchte-, Umwelt- und Gesundheitsschutz fördern, um diesen Qualitätsstandard Realität werden zu lassen.

Ein herzliches Dankeschön an die Kongressplaner und vor allem Prof Uwe Germerott und an alle Referenten für die inspirierenden Vorträge und an die Kollegen für den konstruktiven Austausch am Bodensee!

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Nachlese Netzwerkveranstaltung STIFTUNG B.A.U. – 24.03.2026 in Rutesheim https://www.iquh.de/blog/nachlese-netzwerkveranstaltung-stiftung-b-a-u-24-03-2026-in-rutesheim/ https://www.iquh.de/blog/nachlese-netzwerkveranstaltung-stiftung-b-a-u-24-03-2026-in-rutesheim/#comments Wed, 08 Apr 2026 07:23:57 +0000 https://www.iquh.de/blog/nachlese-netzwerkveranstaltung-stiftung-b-a-u-24-03-2026-in-rutesheim/ Weiterlesen

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Unter dem Leitgedanken „Wissen teilen – Perspektiven verbinden – Zukunft gestalten“ fand am Dienstag, den 24. März 2026, die fachübergreifende Netzwerkveranstaltung der STIFTUNG Baubiologie.Architektur.Umweltmedizin (STIFTUNG B.A.U.) in Rutesheim bei Stuttgart statt. In einem Jahr, in dem die Stiftung ihr 30-jähriges Jubiläum feiert, wurde erneut deutlich, wie wertvoll interdisziplinärer Austausch für gesundes und nachhaltiges Bauen ist.

Die Veranstaltung richtete sich an Fachleute aus Forschung, Industrie, Planung, Handwerk und Sachverständigenwesen.

Im Mittelpunkt standen praxisnahe Impulse, aktuelle Erkenntnisse sowie innovative Lösungsansätze – vor allem aber intensive Gespräche und persönliche Vernetzung.

In Kurzvorträgen wurden zentrale Themen wie Feuchte- und Gesundheitsschutz am Bau (FUGS), Schimmelproblematiken in Neubau und Bestand, Raumklima und Raumluftqualität, Lüftungsanlagen, Schadstoffe und Geruchsbelastungen und moderne Messtechnik vorgestellt. Auch Baustoffe und Bauweisen standen im Fokus – von Ziegel- und Holzbau über Lehm bis hin zur Sanierung belasteter Bauteile sowie der Bewertung und Reduktion von Radonbelastungen.

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Begleitend präsentierten Aussteller an Informationsständen ihre Produkte und Dienstleistungen. Ein wichtiger Teil war zudem der offene Dialog über gemeinsame Ziele der Beiräte und Expertenkreise: die Weiterentwicklung des Netzwerks, stärkere Schnittstellen zwischen Forschung und Praxis sowie die Förderung ökologischer und zukunftsfähiger Lösungen. Die STIFTUNG B.A.U. zeigte sich dabei erneut als zentrale Plattform für Austausch, Orientierung und gemeinsames Gestalten.

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Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und freuen uns auf gemeinsame weitere Schritte.

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ICQ 2026 in Rutesheim – Experten und Hersteller setzen neue Standards für das Innenraumklima https://www.iquh.de/blog/icq-2026-in-rutesheim-experten-und-hersteller-setzen-neue-standards-fuer-das-innenraumklima/ https://www.iquh.de/blog/icq-2026-in-rutesheim-experten-und-hersteller-setzen-neue-standards-fuer-das-innenraumklima/#comments Thu, 02 Apr 2026 06:45:49 +0000 https://www.iquh.de/blog/icq-2026-in-rutesheim-experten-und-hersteller-setzen-neue-standards-fuer-das-innenraumklima/ Weiterlesen

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RUTESHEIM, MÄRZ 2026 – Die Indoor Climate Quality Conference (ICQ) 2026 im Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade (KOMZET) markierte einen Wendepunkt in der Debatte um wohngesunde Gebäude. Unter der Leitung von Dr. Roland Falk (KOMZET) und Karl-Heinz Weinisch (IQUH) diskutierten führende Köpfe der Branche über die Zukunft der Raumluftqualität. Die Industrie stellte in der Ausstellung umwelt- und gesundheitsverträgliche Baustoffe vor und innovative Haustechniksysteme.

Präzision in der Messung
Im Fokus standen innovative Messmethoden zur Bewertung der Behaglichkeit und Schadstoffbelastung. Besonders hervorgehoben wurde die Untersuchung von Holz- und Hybridbauten. „Wir dürfen uns nicht auf Schätzungen verlassen. Die Kombination aus Partikelmessungen, VOC-Analytik und bauforensischen Aufnahmen schafft die notwendige Transparenz für Nutzer und Investoren“, so Prof. Dr. Ulrich Zißler vom TTZ der TH Rosenheim.

Ganzheitlicher Ansatz in Schulgebäuden
Ein Highlight der Konferenz war die Vorstellung der Forschungsergebnisse aus aktuellen Schulbau-Projekten in Zusammenarbeit mit der STIFTUNG B.A.U.. Hier wurde demonstriert, wie Licht, Akustik und Luftqualität direkt die Leistungsfähigkeit und Gesundheit von Schülern beeinflussen.

Materialeinfluss auf Raumklima und Bauphysik.
Mithilfe hygrothermischer Simulationen (Software: WUFI, Fraunhofer-Institut für Bauphysik) konnte Helmut König (Herz+Lang, Experten für Gebäudehülle und Bauphysik) nachweisen, dass die raumklimatisch entscheidende Feuchteregulation maßgeblich von der Beschichtung der raumseitigen Oberflächen abhängt. Materialien wie Lehm, Holz, Gipsbauplatten sowie Silikat- und Kalkprodukte besitzen aufgrund ihrer Porosität hervorragende feuchtepuffernde Eigenschaften. Werden diese jedoch mit wasserabweisenden, absperrenden oder diffusionsdichten Farben beschichtet, geht dieses regulierende Potenzial fast vollständig verloren. Die Beschichtung wirkt hierbei wie eine bauphysikalische Barriere. Fazit: Die positiven Effekte dieser Baustoffe auf die Raumluftfeuchte bleiben nur dann erhalten, wenn konsequent hygroskopisch aktive und diffusionsoffene Beschichtungssysteme auf Kalk-, Lehm- oder Silikatbasis eingesetzt werden. Nur so bleibt die kapillare Offenheit für den Feuchteaustausch gewährleistet.

Interdisziplinärer Schulterschluss
Die Veranstaltung endete mit einem klaren Appell an die Branche: Nur durch die Vernetzung von Forschung (TH Rosenheim), Qualitätssicherung (IQUH) und gemeinnützigen Impulsgebern (STIFTUNG B.A.U., DGUHT, VERBAND BAUBIOLOGIE, BUNDESVERBAND FÜR UMWELTBERATER) lassen sich die Raumluft- und Raumklimarichtwerte einhalten und die komplexen Anforderungen der ISO 16000 und EN 16798-1 in der Baupraxis flächendeckend umsetzen.

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Witterungsschutz und Feuchtemanagement im Focus - BGT Kongress 2026 – Block B3 https://www.iquh.de/blog/bgt-kongress-2026-block-b3/ https://www.iquh.de/blog/bgt-kongress-2026-block-b3/#comments Thu, 02 Apr 2026 05:55:35 +0000 https://www.iquh.de/blog/bgt-kongress-2026-block-b3/ Weiterlesen

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Feuchteschutz Moderation: Prof. Christoph Fuhrmann, Berner Fachhochschule, Biel/Bienne (CH)

16.40 Feuchteschutz in der Planung Robert Heinicke, Büro für Architektur, Energie und Bauphysik, Hamburg (DE)

17.10 Feuchteschutz und Qualitätskontrollen während der Bauphase Helmut König, Herz & Lang, Weitnau (DE)

17.40 Feuchtemessung, Materialkontrolle, Schimmelbekämpfung Robert Simon, IQUH, Weikersheim (DE)

PRESSEMITTEILUNG

Witterungsschutz und Feuchtemanagement im Focus: BGT Kongress 2026 in Friedrichshafen adressiert kritische Zunahme von Feuchteschäden

Friedrichshafen – Die Holz- und Hybridbauweise boomt, die Neubauprojekte werden immer höher und größer: Die Zahl der Schadensmeldungen im Neubaubereich ist in den letzten zwei Jahren signifikant gestiegen. Im Fokus stehen dabei vor allem unzureichender Witterungsschutz während der Bauphase und mangelhaftes Feuchtemanagement. Die 8. Internationale Bauphysik & Gebäudetechnik Tagung (BGT) am 28. und 29. April 2026 im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen macht dieses Risiko nun zum wichtigen Thema und ruft Fachplaner, Architekten und Bauunternehmer zur dringenden Teilnahme und Kenntnisnahme auf.

Steigende Versicherungskosten bedrohen die Wirtschaftlichkeit

Die Konsequenzen der zunehmenden Schadensfälle sind bereits spürbar. Versicherungsgesellschaften reagieren auf die hohen Regulierungsaufwände bei Feuchteschäden. Experten warnen vor einer möglichen Rufschädigung für die politisch eingeforderte ökologische Holzbauweise.

Wissensvorsprung als Schutz vor Haftungsfallen

Der Kongress bietet hierfür gezielte Lösungsansätze. Die Experten Robert Heinicke, Robert Simon und Helmut König werden in ihren Fachvorträgen aufzeigen, wie durch innovative Feuchtesensor-Monitoringsysteme, optimierte Planungsprozesse und klare Bauablaufregeln Schäden vermieden und die Versicherbarkeit langfristig gesichert werden kann. Es werden zudem Sanierungsmaßnahmen, Trocknungs- und Freigabemessungen vorgestellt.

Jetzt anmelden

Angesichts der hohen Relevanz wird eine frühzeitige Anmeldung dringend empfohlen.

Anmeldung und Programm unter: [https://events.forum-holzbau.com/BGT/index.php]

Über den BGT Kongress: Die Internationale Bauphysik & Gebäudetechnik Tagung (BGT) ist das führende Forum für die wissenschaftliche und praxisnahe Auseinandersetzung mit modernen Bauweisen. Sie bringt jährlich Experten aus Forschung, Planung und Ausführung in Friedrichshafen zusammen, um die Weichen für die Zukunft des klimagerechten Bauens zu stellen.

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20. April 2026 - Online ExpertenAbend: Nachhaltigkeit messbar machen https://www.iquh.de/blog/expertenabend-nachhaltigkeit-messbar-machen/ https://www.iquh.de/blog/expertenabend-nachhaltigkeit-messbar-machen/#comments Sun, 22 Mar 2026 14:16:00 +0000 https://www.iquh.de/blog/expertenabend-nachhaltigkeit-messbar-machen/ Weiterlesen

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THEMA des ABENDS Nachhaltigkeitssiegel in der baubiologischen Praxis

  • DGNB, QNG und Innenraumhygiene: Anforderungen verstehen und sinnvoll umsetzen
  • Schadstoffe im Innenraum erkennen, bewerten und Lösungen für die Praxis entwickeln

Nachhaltiges Bauen bedeutet heute weit mehr als Energieeffizienz. Gesundheitsverträgliche Baustoffe, eine gute Innenraumluftqualität und transparente Qualitätsnachweise gewinnen zunehmend an Bedeutung – für Bauherren, Planende, Investoren und Nutzer gleichermaßen.

Nachhaltigkeitssiegel wie DGNB oder QNG definieren hierfür klare Anforderungen und machen Gebäudequalität mess- und vergleichbar. Gleichzeitig können Zertifizierungen konkrete Vorteile bieten: höhere Planungssicherheit, eine bessere Bauqualität sowie Zugang zu Fördermitteln und attraktiveren Finanzierungskonditionen.

Der ExpertenAbend gibt einen praxisnahen Überblick über relevante Zertifizierungssysteme und deren Anforderungen im Bereich Innenraumhygiene und Baubiologie.

Anhand realer Untersuchungsdaten wird gezeigt, welche Schadstoffe in der Praxis besonders häufig auftreten und welche Entwicklungen sich bei modernen Baustoffen und Bauweisen abzeichnen. Neben den Chancen werden auch typische Herausforderungen beleuchtet – etwa schwierige Messbedingungen vor Ort oder der Umgang mit Richtwertüberschreitungen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Wege aufzuzeigen, wie Nachhaltigkeitsanforderungen in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden können.

Themenschwerpunkte

  1. Nachhaltigkeitssiegel im Überblick Vorstellung gängiger Zertifizierungssysteme im nachhaltigen Bauen mit besonderem Fokus auf DGNB und QNG. Welche Ziele verfolgen die Systeme und welche Anforderungen bestehen insbesondere im Bereich Innenraumhygiene und Schadstoffvermeidung?
  2. Nutzen von Zertifizierungen Welche bautechnischen und finanziellen Vorteile bieten Nachhaltigkeitszertifizierungen? Themen sind u. a. höhere Planungssicherheit, bessere Gebäudequalität, Fördermöglichkeiten sowie günstigere Finanzierungskonditionen. Zudem wird aufgezeigt, warum sich nachhaltiges Bauen langfristig wirtschaftlich lohnt.
  3. Untersuchungen durch das Analyseinstitut Welche Untersuchungen im Bereich Innenraumluft und Materialanalytik werden im Rahmen von Zertifizierungen durchgeführt? Darstellung der typischen Untersuchungsumfänge sowie Aufbau und Aussagekraft eines Prüfberichts.
  4. Praxisdaten und aktuelle Trends Einblick in Erfahrungswerte aus zahlreichen durchgeführten Untersuchungen: Welche Schadstoffe treten besonders häufig auf? Welche Entwicklungen zeigen sich bei modernen Baustoffen und Bauweisen?
  5. Herausforderungen und Lösungsansätze Typische Schwierigkeiten bei Messungen vor Ort und im Zertifizierungsprozess. Wie wird mit Richtwertüberschreitungen umgegangen und welche Lösungsansätze gibt es in der Praxis?

Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Analytik Institut Rietzler GmbH.

REFERENTEN
Mariola Szyrlewski (Bereichsleitung Kundenbetreuung Fürth, Analytik Institut Rietzler GmbH, Fürth) Sven Klein (Bereichsleitung Energieberatung)

VERANSTALTUNGSLEITUNG
Pamela Jentner (Verband Baubiologie, Stiftung B.A.U., OrangePep GmbH)

VERANSTALTUNGSZEITEN
Montag, 20.04.2026 von 17:00 bis 19:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT
Online, Zoom-Konferenzraum (für Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfreie Nutzung von Zoom)

Hier gibt's mehr Informationen

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Prävention und Rechtssicherheit: Rückblick auf die Deutschen Sachverständigentage 2026 in Heidelberg https://www.iquh.de/blog/dsv-tage/ https://www.iquh.de/blog/dsv-tage/#comments Thu, 12 Mar 2026 06:25:39 +0000 https://www.iquh.de/blog/dsv-tage/ Weiterlesen

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Die Deutschen Sachverständigentage für Holzbau und Ausbau (6.–7. März 2026) haben ihren Ruf als wichtigste Fortbildungsinstanz für Sachverständige im Holzbau erneut eindrucksvoll untermauert. Helmut König und Robert Simon (IQUH GmbH) richteten den Fokus auf die technische Feuchtemesstechnik, die Holztrocknung und die Sanierungsmöglichkeiten für eine möglichst optimale versicherungsrechtliche und juristische Beweiskraft.

Feuchtemanagementverfahren – Grundlagen, Planung, Praxis

Ein zentrales Thema der Tagung war die komplexe Dynamik von Feuchteschäden – ein Feld, das durch den Trend zum Holzhybridbau und großformatige Holzkonstruktionen zunehmend an Relevanz gewinnt.

Robert Simon (IQUH GmbH), Ingenieur für Holztechnik mit langjähriger Erfahrung in der Materialfeuchteanalytik und Schimmelpilzsanierung, informierte die Teilnehmer anhand anschaulicher Praxisbeispiele über die Holz-Kerntrocknung. Er verdeutlichte, dass eine oberflächliche Betrachtung bei modernen Konstruktionen nicht mehr ausreicht. Sein Spezialgebiet – die präzise Feuchtemessung und Pilzprüfung inklusive juristisch valider Freimessungen – bildet das Fundament für nachhaltige Sanierungskonzepte. Simon legte dar, wie innovative Rücktrocknungsverfahren selbst tief liegende Feuchtestauungen im Bauteilkern beheben können, bevor irreversible Schäden an der Bausubstanz entstehen.

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Zwischen Technik und Rechtsprechung

Technisches Feuchteschutzwissen ist bereits in der Planungsphase sowie bei der Fertigung und Bauüberwachung essenziell. Im Schadensfall ist dieses Wissen jedoch nur so viel wert, wie seine Belastbarkeit vor Gericht. Hier setzte Helmut König an: In seinem Vortrag „Feuchteschäden im Bauzustand – Bewertung und Vorgehen“ präsentierte er Methoden der schnellen Holz- und Baufeuchtemessung sowie deren fachgerechte Bewertung und Dokumentation.

Die juristische Perspektive wurde durch Vorträge von Dr. Simon Adam, Richter am Landgericht Freiburg, zum „Sachverständigenbeweis“ sowie von Dieter Freigang, Geschäftsführer der Gesellschaft für Schadenberatung mbH (GFS), zum allgemeinen „Sachverständigenverfahren“ ergänzt. Dadurch wurde das Bewusstsein für die prozessualen Anforderungen geschärft. König betonte, dass Gutachten im Bereich des Holzschutzes oft die entscheidende Weiche im Rechtsstreit stellen. Er unterstrich die Notwendigkeit einer klaren, nachvollziehbaren Dokumentation, die auch einer kritischen Prüfung durch fachfremde Juristen standhält. Die Verknüpfung von technischer Diagnose (Simon) und rechtssicherer Aufbereitung (König) bildete den roten Faden der Veranstaltung.

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Ergänzende Expertise und aktuelle Forschung

  • Messtechnik: Die Firma Gann (Mess- und Regeltechnik) demonstrierte den aktuellen Stand der Technik. Dabei wurde deutlich: Die sachverständige Bestimmung der Holzfeuchte erfordert kalibrierte Präzision und ein tiefes Verständnis für die Materialeigenschaften im jeweiligen Bauzustand.
  • Forschung & Ausblick:
    • Aktuelles aus Forschung und Entwicklung im Holzbau: Dipl.-Ing. (FH) Johannes Niedermeyer, Holzbau Deutschland Institut e.V., Berlin.
    • Dauerhaftigkeit von Dampfbremsen / Prüfverfahren und Funktion: Dr.-Ing. Sebastian Treml, FIW München.
    • Überarbeitung DIN 4108-7 (Luftdichtheit von Gebäuden): Dipl.-Ing. (FH) Oliver Solcher, Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V., Berlin.

Die Schadensbeispiele und intensiven Diskussionen unterstrichen die hohe Aktualität und Dringlichkeit des Themas Feuchteschutz.

Fazit für die Praxis

Die Heidelberger Tage 2026 haben gezeigt, dass die Anforderungen an Sachverständige für Zimmererhandwerk (HWK) und Holzbau (IHK) massiv steigen. Die erfolgreiche Schadensabwicklung im Holzbau basiert heute auf der Synergie aus:

  • Moderner Messtechnik (Gann)
  • Spezialisiertem Ingenieurwissen in der Sanierung (Simon)
  • Korrekter Anwendung der Messtechnik, Bewertung und methodischem Vorgehen (König)
  • Juristisch sicherem Nachweis (Adam/Freigang)

Hinweis zur Weiterbildung zum Thema „Witterungsschutz und Feuchtemanagementverfahren (FMV)“ finden Sie unter www.iquh.de/seminare/.

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05.02.2026 Nachlese: 3. Branchentag Zentrum HOLZ https://www.iquh.de/blog/nachlese-3-branchentag-zentrum-holz/ https://www.iquh.de/blog/nachlese-3-branchentag-zentrum-holz/#comments Thu, 12 Mar 2026 06:15:47 +0000 https://www.iquh.de/blog/nachlese-3-branchentag-zentrum-holz/ Weiterlesen

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IQUH beim 3. Branchentag Zentrum HOLZ vertreten - Karl-Heinz Weinisch erläuterte das Thema "QNG – Produkt- und Raumluftprüfungen im DGNB/BNB Verfahren ohne Risiko" halten.

Von den Perspektiven und Marktchancen für den Holzbau über die Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen und die Qualitätssicherung von Raumlufthygiene sowie des Feuchte- und Wärmeschutzes bei Großprojekten bis hin zu aktuellen Forschungsergebnissen zum kreislaufgerechten Bauen mit Holz: Über 270 Akteure des Holzbaus sowie Bauentscheidungsträger aus Wohnungswirtschaft und Kommunen haben den 3. Branchentag am Zentrum HOLZ in Olsberg besucht und sich zu den aktuellen Themen des Holzbaus informiert.

Neben einem umfangreichen Fachforum bildeten die Live-Demos der Partner des Clusters I.D. HOLZ mit Ihren themenspezifischen System- und Produktlösungen und das Forum „Zimmerer Spezial“ weitere Bausteine des Branchentags.

Dabei standen das Networking und der fachliche Austausch im Fokus der Akteure.

Der Branchentag Zentrum HOLZ ist eine Kooperation des Clusters I.D. HOLZ e.V. mit den Zimmerern Westfalen, dem Zimmerer- und Holzbau-Verband Nordrhein sowie Wald und Holz NRW, Zentrum für Wald und Holzwirtschaft.

Save the date: 4. Branchentag Zentrum HOLZ am 18. Februar 2027

Bildquelle: PK-Media Consulting GmbH

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Einladung zur ICQ 2026: Fokus Recht & Bauqualität https://www.iquh.de/blog/einladung-zur-icq-2026-fokus-recht-bauqualitaet/ https://www.iquh.de/blog/einladung-zur-icq-2026-fokus-recht-bauqualitaet/#comments Wed, 18 Feb 2026 09:20:29 +0000 https://www.iquh.de/blog/einladung-zur-icq-2026-fokus-recht-bauqualitaet/ Weiterlesen

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Zwischen Norm und Natur: Rechtspflichten bei Feuchte, Schimmel & Neubaugeruch

Termin: 25.03.2026

Ort: KOMZET Rutesheim

Der moderne Wohnbau steht vor einer paradoxen Herausforderung: Während Gebäudehüllen immer dichter werden, steigen die Anforderungen an die Innenraumlufthygiene und die Schadstofffreiheit massiv an. Gleichzeitig führen natürliche Baufeuchte und materialimmanente Emissionen (VOC/Holzgeruch, Farben etc.) zunehmend zu unberechtigten Mängelanmeldungen und langwierigen Rechtsstreitigkeiten.

Wo endet die natürliche Materialeigenschaft und wo beginnt der juristische Sachmangel? Auf der diesjährigen ICQ 2026 beleuchten wir die kritische Schnittstelle zwischen Material- und Bautechnik und Werkvertragsrecht. Gemeinsam mit Experten diskutieren wir, wie Sie sich durch rechtssichere Klauseln und wissenschaftlich fundierte Argumentation vor unberechtigten Reklamationen schützen.

Unsere Schwerpunkte 2026:

  • VOC-Vorgaben im Griff: Strategien gegen zu strenge nVOC-Grenzwerte (Terpene/Kiefergeruch).
  • Schimmel vs. Verfärbung: Rechtssichere Abgrenzung von oberflächlichem Befall und echten Mängeln.
  • Haftungsfalle Baufeuchte: Wer haftet für Schimmel durch normale Witterung oder Nutzerverhalten?
  • Versicherungsschutz optimieren: So verhindern Sie Leistungsverweigerungen Ihrer Haftpflicht.

Nutzen Sie die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und sichern Sie Ihr Unternehmen rechtlich gegen die „Reklamationsflut“ ab.

Jetzt anmelden unter:
https://shop.ausbau-akademie.de/produkt/icq-indoorclimatequality-conference-2026-raumklimatagung/

Wir freuen uns darauf, Sie auf der ICQ 2026 begrüßen zu dürfen!

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Online-Seminar: Effektiver Witterungsschutz im Holzbau https://www.iquh.de/blog/online-seminar-effektiver-witterungsschutz-im-holzbau/ https://www.iquh.de/blog/online-seminar-effektiver-witterungsschutz-im-holzbau/#comments Sun, 15 Feb 2026 06:04:21 +0000 https://www.iquh.de/blog/online-seminar-effektiver-witterungsschutz-im-holzbau/ Weiterlesen

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Holzbauprojekte werden komplexer – technisch, organisatorisch und rechtlich. Gleichzeitig bleibt ein Faktor oft unterschätzt: Feuchtigkeit. Dabei entscheiden Witterungseinflüsse maßgeblich über Bauqualität, Dauerhaftigkeit und Haftungsfragen. Schon kleine Versäumnisse in Planung oder Ausführung können später zu erheblichen Schäden führen – mit entsprechenden Kosten und rechtlichen Konsequenzen.

Besonders bei Aufstockungen, Hybridbauten oder engen Bauzeiten ist der Witterungsschutz kein Nebenthema mehr, sondern integraler Bestandteil der Bauplanung. Die Frage ist längst nicht mehr ob Feuchtigkeit berücksichtigt werden muss, sondern wie konsequent.

Webinar „Effektiver Witterungsschutz im Holzbau“ mit Karl-Heinz Weinisch: 3. März 2026 | 14.00-17.30 Uhr

Organisator: Rudolf Müller Akademie

Hier geht's zur Anmeldung

(Quelle: RM Rudolf Müller Medien, Canva)

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Einladung zur Netzwerkveranstaltung der STIFTUNG B.A.U. in Kooperation mit Verband Baubiologie VB und DGUHT https://www.iquh.de/blog/einladung-zur-netzwerkveranstaltung-der-stiftung-b-a-u-in-kooperation-mit-verband-baubiologie-vb-und-dguht/ https://www.iquh.de/blog/einladung-zur-netzwerkveranstaltung-der-stiftung-b-a-u-in-kooperation-mit-verband-baubiologie-vb-und-dguht/#comments Mon, 09 Feb 2026 08:15:45 +0000 https://www.iquh.de/blog/einladung-zur-netzwerkveranstaltung-der-stiftung-b-a-u-in-kooperation-mit-verband-baubiologie-vb-und-dguht/ Weiterlesen

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Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus Forschung, Industrie und Herstellung, Planung, Handwerk sowie dem Sachverständigenwesen, die sich aktiv mit gesunden, nachhaltigen und zukunftsfähigen Bauweisen beschäftigen und den fachlichen Austausch im Netzwerk der STIFTUNG B.A.U. mitgestalten möchten.

Was Sie erwartet

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen praxisnahe fachliche Impulse, aktuelle Forschungsergebnisse und innovative Lösungsansätze – ergänzt durch intensiven Austausch und persönliche Vernetzung.

In Kurzvorträgen werden unter anderem folgende Themen behandelt:

  • Feuchte und Gesundheitsschutz am Bau (FUGS)
  • Schimmel- und Feuchteprobleme in Neubau und Bestand
  • Raumklima, Raumluftqualität und gesundheitliche Wirkungen
  • Raumluftqualität und Lüftungsanlagen
  • Geruchsbelastungen in Gebäuden – sensorische Methodik und Messtechnik
  • Ziegelbau und Holzbau in Forschung und Entwicklung
  • Lehm und innovative Anwendungen
  • Sanierung von Holzschutzmittel-belasteten Bauteilen (z. B. Dachstühle, Denkmalpflege)
  • Radonbelastungen in Gebäuden: Messtechnik, Bewertung und Maßnahmen

Ausstellung & Vernetzung

Begleitend zu den Vorträgen präsentieren sich Aussteller aus Industrie, Handwerk und dem Sachverständigenwesen an Informationsständen. Ein geführter Rundgang bietet Raum für:

  • Fachliche Gespräche auf Augenhöhe
  • Austausch zu konkreten Projekten und Lösungsansätzen
  • Neue Kontakte und Kooperationen im Netzwerk

Dialog im Netzwerk der STIFTUNG B.A.U.

Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung ist der offene Dialog zu strategischen Netzwerkthemen, unter anderem:

  • Mehrwerte und Schnittstellen zwischen Forschung, Industrie und Praxis
  • Förderung besonders ökologischer Produkte und innovativer Ansätze
  • Aufbau eines Zertifizierungs- / Qualitätssystems in der STIFTUNG B.A.U.
  • Weiterentwicklung und Stärkung des Netzwerks
  • Rolle der Geschäftsstelle der STIFTUNG B.A.U. als Netzwerkzentrale

Organisatorische Hinweise

  • Teilnahme an der Netzwerkveranstaltung: kostenfrei
  • Verpflegungspauschale Kaffeepause: 15 €
  • Ab 18:00 Uhr: gemeinsames Netzwerktreffen mit Abendessen Verpflegungspauschale: 30 €.

Wer nur am Netzwerktreffen teilnehmen möchte, meldet sich bitte bei Frau Schäfer per Email an, Kontakt siehe unten.

BRANCHENZENTRUM AUSBAU UND FASSADE
Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade GmbH
Alexandra Schäfer
Siemensstr. 6-8
71277 Rutesheim

Tel: +49 (7152) 30550-202
E-Mail: alexandra.schaefer@bz-af.de

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Offenes Netzwerktreffen in Friedrichshafen (Bodensee) https://www.iquh.de/blog/offenes-netzwerktreffen-in-friedrichshafen-bodensee/ https://www.iquh.de/blog/offenes-netzwerktreffen-in-friedrichshafen-bodensee/#comments Mon, 09 Feb 2026 07:48:40 +0000 https://www.iquh.de/blog/offenes-netzwerktreffen-in-friedrichshafen-bodensee/ Weiterlesen

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Die Stiftung B.A.U, die DGUHT und der Verband Baubiologie laden im Rahmen der 8. Internationalen Fachtagung Bauphysik und Gebäudetechnik zu einem offenen Netzwerktreffen in Friedrichshafen (Bodensee) ein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen dabei zu sein. Das Treffen bietet Gelegenheit zum Kennenlernen und Netzwerken sowie zum Austausch über aktuelle Themen rund um Baubiologie und gesundes, nachhaltiges Bauen, Wohnen und Arbeiten.

Das Treffen bietet Gelegenheit zum Kennenlernen und Netzwerken sowie zum Austausch über aktuelle Themen rund um Baubiologie und gesundes, nachhaltiges Bauen, Wohnen und Arbeiten.

Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch!

MODERATION

Pamela Jentner (Diplom Biologin, OrangePep GmbH, Verband Baubiologie e.V., STIFTUNG B.A.U.)

VERANSTALTUNGSZEITEN

Sonntag, 26.04.2026 von 14:00 bis 18:00Uhr

Im Anschluss an das Netzwerktreffen findet ein gemeinsames Abendessen (Selbstzahler) statt.

TREFFPUNKT

CAP Rotach GmbH
CAP Chancen-Arbeit-Perspektiven gemeinnützige Integrations-GmbH
Lindauer-Strasse 2
88046 Friedrichshafen

VERANSTALTER

Verband Baubiologie e.V.
Margarethenweg 7
53474 Bad Neuenahr
Mail: veranstaltungen@verband-baubiologie.de

TEILNAHMEBEDINGUNGEN und ANMELDUNG

Die Teilnahme am Netzwerktreffen ist oistenfrei. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine vorherige schriftliche Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung erfolgt über eveeno unter folgendem Link: https://eveeno.com/netzwerktreffen_260426

Anmeldeschluss ist der 20.04.2026.

Um den Termin in Ihrem Kalender einzutragen, klicken Sie bitte im Buchungsformular in der rechten Spalte auf das Kalendersymbol.

UNTERKUNFT und VERPFLEGUNG

Unterkunft und Verpflegung erfolgen auf Selbstzahlerbasis.

Unsere Empfehlung für Hotel oder Camping in einem unterstützenswerten Inklusionsbetrieb. Hier stehen Hotelzimmer oder Campingmöglichkeiten zur Verfügung (Zelt, Wohnmobil).

CAP-Rotach gGmbH Hotel - Restaurant – Camping
CAP Chancen-Arbeit-Perspektiven
gemeinnützige Integrations-GmbH
Lindauer-Strasse 2
88046 Friedrichshafen

Kontakt:
E-Mail: rezeption@cap-rotach.de
Tel.: 0 75 41 / 700 777-77 (Rezeption)
www.cap-rotach.de

STORNOBEDINGUNGEN

Bitte geben Sie uns rechtzeitig bescheid, falls Sie die Teilnahme am Netzwerktreffen absagen möchten.

Senden Sie Ihre Nachricht an: veranstaltungen@verband-baubiologie.de

STORNIERUNG DURCH DEN VERANSTALTER

Muss die Veranstaltung storniert oder verschoben werden, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rechtzeitig informiert. Schadenersatz wird nicht geleistet.

AGB

Die Veranstaltungsinhalte können sich aus aktuellen Anlässen ändern. Es ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht gestattet, von den Vorträgen Foto-, Video- oder Audioaufzeichnungen zu machen. Wir weisen darauf hin, dass während der Veranstaltung im Auftrag des Verbands Baubiologie e.V. fotografiert wird. Mit Ihrem Besuch räumen Sie dem Verband Baubiologie e.V. die Nutzungs- und Veröffentlichungsrechte aller Ton-, Foto- und Videoaufnahmen auf sämtlichen Vertriebs- und Verarbeitungskanälen ein.

Hinweis: Aus aktuellen Gründen kann sich das Programm ändern.

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Vortrag über Feuchteschutz beim 7. Deutschen Holzbau Kongress in Berlin https://www.iquh.de/blog/vortrag-zum-7-deutscher-holzbau-kongress-berlin/ https://www.iquh.de/blog/vortrag-zum-7-deutscher-holzbau-kongress-berlin/#comments Sun, 18 Jan 2026 17:00:51 +0000 https://www.iquh.de/blog/vortrag-zum-7-deutscher-holzbau-kongress-berlin/ Weiterlesen

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Am 14. und 15. April 2026 findet der 7. Deutsche Holzbaukongress in Berlin statt. Mit zuletzt mehr als 600 Teilnehmenden, hat sich der Kongress fest unter den Holzbaukongressen in Deutschland etabliert.

Zahlreiche Fachvorträge namhafter Referent:innen sowie eine begleitende Fachausstellung geben darüber hinaus einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen, Konzepte und Produkte im Holzbau – Karl-Heinz Weinisch wird einen Vortrag zum Thema Feuchteschutz halten.

weitere Infos zum Kongress 

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Fachtagung: Zukunftsmarkt Hybridbauweise für Wohn- und Objektbau https://www.iquh.de/blog/fachtagung-zukunftsmarkt-hybridbauweise-fuer-wohn-und-objektbau/ https://www.iquh.de/blog/fachtagung-zukunftsmarkt-hybridbauweise-fuer-wohn-und-objektbau/#comments Mon, 05 Jan 2026 15:49:37 +0000 https://www.iquh.de/blog/fachtagung-zukunftsmarkt-hybridbauweise-fuer-wohn-und-objektbau/ Weiterlesen

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Von Markteinblicken und Forschung bis hin zu Kreislaufwirtschaft und Praxisbeispielen: Bei der Fachtagung am 11. Februar 2026 erwarten Sie kompakte Informationen von hochkarätigen Referenten zu den aktuellsten Themen in der Hybridbauweise. Ziel ist es, Unternehmen aus dem konventionellen Bau und dem Holzbau Wege aufzuzeigen, wie Projekte wirtschaftlich geplant und umgesetzt werden können. Zur Vernetzung besteht die Möglichkeit, bei einer Kooperationsbörse Partner und Projekte kennen zu lernen.

Karl-Heinz Weinisch wird einen Vortrag zum "Thema Witterungsschutz bei Großprojekten" halten.

Datum: 11. Februar 2026

Ort: Tagungszentrum Blaubeuren, Hessenhöfe 33, 89143 Blaubeuren/Ulm

Teilnahmegebühr: Standardticket: 279,00 Euro zzgl. MwSt

Ermäßigtes Ticket: 219,00 Euro zzgl. MwSt. für Innungs- und Verbandsmitglieder von HOLZBAU BW, Bauwirtschaft BW, Zimmerer Bayern und dem Landesverband Bayerische Bauinnungen

zum Flyer

zur Anmeldung

Veranstalter: HOLZBAU BW, Bauwirtschaft BW, Zimmerer Bayern und Landesverband Bayerische Bauinnungen

Die Organisation wird durch proHolzBW im Auftrag der Veranstalter durchgeführt.

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Bericht: IQUH mit der Stiftung BAU beim IHF in Innsbruck https://www.iquh.de/blog/bericht-iquh-zusammen-mit-stiftung-bau-bei/ https://www.iquh.de/blog/bericht-iquh-zusammen-mit-stiftung-bau-bei/#comments Mon, 05 Jan 2026 14:56:56 +0000 https://www.iquh.de/blog/bericht-iquh-zusammen-mit-stiftung-bau-bei/ Weiterlesen

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Herausforderungen und Perspektiven zu VOC- und Feuchteproblemen im Holz- und Hybridneubau

Protokoll zum Symposium beim IHF in Innsbruck am 04.12.2025, 14:00-16:00h

zissler

Prof. Zißler (TH Rosenheim/TTZ) stellte den Stand der Forschung und den Bedarf an der Umsetzung neuer Forschungsergebnisse heraus. Die UBA/AIR-Richtwerte für TVOC und Terpene/Aldehyde/Carbonsäuren erfordern eine Neueinschätzung, um die Förderung des Holz- und Hybridbaus zu gewährleisten und diesen nicht unnötig zu behindern. Dies erfordert weiterführende Forschungsbemühungen. Forschungseinrichtungen wie die TH Rosenheim/TTZ, die Hochschule Weimar und das Thünen-Institut untersuchen aktuell mögliche gesundheitliche Neubewertungen der durch Holz emittierten VOC. Prof. Zißler stellte sein neues Forschungslabor zur gesundheitlichen Bewertung von Baustoffen vor, in welchem die toxikologischen Auswirkungen von Baustoffen, beispielsweise Kiefernholz, verifiziert und deren Unbedenklichkeit nachgewiesen werden können.

weinisch ihf

Karl-Heinz Weinisch, Sachverständiger für Innenraum-hygiene, erläuterte die Zusammenhänge zwischen AgBB-Produktprüfungen und den VOC-Richtwerten des UBA/AIR für die Raumluftbewertung. Er thematisierte dabei insbesondere die Anforderungen von Gebäude-zertifizierungen wie QNG, DGNB, BiRN und BNB, deren VOC-Zielwerte teils strenger sind als die Empfehlungen des Umweltbundesamtes. Weinisch warnte, dass diese Standards – insbesondere bei holzbasierten VOCs – die Pflichten im Holzbau massiv erweitern. Dies gefährde nicht nur die Existenz kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU), sondern stelle auch die Verwendung von Kiefernholz grundsätzlich infrage.

bothe

Waldemar Bothe (Ingenieur für Umweltmesstechnik) präsentierte die unterschiedlichen Messmethoden hinsichtlich der Raumluft und des Raumklimas. Die Analyseverfahren weisen eine sehr hohe Empfindlichkeit auf und schon vor einer Raumluftmessung beeinflussen eine fehlerhafte Raumvorbereitung und extreme Klimabedingungen die Messergebnisse enorm. Aus der Praxis wurden positive wie auch negative Erfahrungen mit Vor-Ort-Sensormessungen beleuchtet und ergänzend wichtige Informationen zu den Messvorbereitungen vermittelt. Demzufolge sollten Holz-/Hybridgebäude nur von erfahrenen Messtechnikern bei standardisierter Messraumvorbereitung und normalen Lüftungs- und Klimabedingungen geprüft werden.

simon

Der Ingenieur für Holztechnik Robert Simon stellte die normgerechten Feuchtemessmethoden und die Trocknungstechniken der verschiedenen Holzwerkstoffe auf der Baustelle vor.

jentner

Die Biologin Pamela Jentner verdeutlichte in ihrem Vortrag, dass Auffeuchtungen und Pilzbefall während der Bauzeit nicht nur ein spezifisches Problem des Holzbaus sind, sondern alle Material- und Bautypen betreffen. Sie zeigte auf, wie eine regelgerechte Trocknung und Pilzsanierung durchgeführt werden muss. Viele Pilzspezies im Rohbaubereich sind jedoch einfach und schnell zu sanieren und müssen bei raschem Handeln nicht zwangsläufig ein Problem darstellen. Sie präsentierte rechtssichere Handlungsanweisungen, deren strikte Einhaltung für Holz- und Hybridbauunternehmen dringend empfohlen wird. Auf diese Problemstellung wird auf dem Kongress BGT_programm_DE_2024.pdf (Bauphysik, Feuchte- und Gesundheitsschutz) fachlich noch eingegangen.

Burdack Freitag

Die Sachverständige für Innenraumschadstoffe und Gerüche, Dr. Andrea Burdack-Freitag, verdeutlichte anhand aktueller Studien, dass Holz-Geruchsstoffe und -VOCs in der Regel deutlich unter toxikologisch relevanten Grenzwerten liegen und damit überwiegend keine gesundheitlichen Risiken erwarten lassen. Zugleich wurde gezeigt, dass die Geruchs-wahrnehmung deutlich sensibler reagiert als toxikologische Bewertungsmaßstäbe und deshalb häufig zu Beschwerden führt, obwohl Richtwerte eingehalten werden. Im Zentrum Ihrer Präsentation standen die aus Geruchsschwellen abgeleiteten Geruchsleitwerte GLW, deren statistische Herleitung, methodische Unsicherheiten und die damit verbundene Gefahr einer Über- oder Unterbewertung von Fehlgerüchen in gutachterlichen Entscheidungen. Kritisch hervorgehoben wurde, dass eine geplante Einführung solcher Leitwerte als harte Entscheidungsgrundlage bei Rechts- und Versicherungsfragen Konflikte hervorrufen kann, wenn komplexe sensorische und kontextabhängige Geruchs-wahrnehmungen auf rein numerische Kriterien verkürzt werden.

Zusammenfassung der Diskussion:

In der anschließenden Diskussion wurden die vertragsrechtlichen Konsequenzen aufgrund eines nicht ausgeschriebenen oder lückenhaft ausgeführten Witterungsschutzes thematisiert. Es wurde erörtert, wie zukünftig auch Bauherrschaft und Planer konsequenter in die Pflicht genommen werden könnten. Der Mangelbegriff in Bezug auf Feuchtegehalt und Schimmelpilzbefall während der Bauzeit sollte zudem klarer definiert werden. Eine erweiterte Anpassung des Bauvertragswesens (BGB/VOB) bezüglich der "Besonderen Leistung wegen Wettereinfluss" wird bei Baurechtsanwälten angefragt.

Es wurde die Notwendigkeit betont, die bisherigen Bemühungen der Verbände stärker zu unterstützen, und die Belange der gesamten forstlichen und hölzernen Wertschöpfungskette – von den Waldbesitzern über die Sägewerke und den Holzhandel bis hin zum Holzbau vereint vorzutragen. Dies dient dazu, politische Rahmenbedingungen zu korrigieren, die den weiteren Ausbau des nachhaltigen und klimafreundlichen Holz- bzw. Hybridbaus sowie die Realisierung des sozialen Wohnungsbaus unnötig erschweren. Verbände wie der DHV, DHWR, Holzbau Deutschland, ZMH und 81fünf drängen aktuell in Berlin auf eine Neubewertung und Anpassung der holzspezifischen Richtwerte, insbesondere fordern sie die Eliminierung des TVOC-Summenwertes. Hauptargument ist, dass die aktuellen Grenzwerte wissenschaftlich unzureichend fundiert sind und keine tragfähigen toxikologischen Grundlagen besitzen. Eine gute finanzielle und personelle Unterstützung prominenter Branchenvertreter, darunter Denny Ohnesorge und Ahmed Al Samarreie, ist zur Erreichung dieser Ziele unerlässlich.

Die MVV TB (Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen) führt aktuell die LCI-Wertanpassung (Lowest Concentration of Interest) als Anforderungen für die Bewertung der Emissionen von Bauprodukten in die Landesbauordnungen (LBO) ein, was die Diskussion über die Neueinstufung von VOC-Richtwerten neu entfachen dürfte. Eine Angleichung der Richtwerte des UBA/AIR (Umweltbundesamt/Ausschuss für Innenraumrichtwerte) für die Innenraumluftqualität an diese LCI-Werte für Bauprodukte wird im Bereich der holzeigenen VOC leider noch nicht vorgenommen und ist überfällig.

LCI-Werte (MVV TB): Dienen der Produktbewertung und legen fest, welche Emissionen ein Bauprodukt maximal in die Prüfkammer abgeben darf, um als verkehrsfähig zu gelten (präventiver Produktschutz).

UBA/AIR-Werte: Dienen der Bewertung der tatsächlichen Innenraumluft und legen fest, welche Konzentration in der Raumluft als akzeptabel oder vorsorgeorientiert gilt (Gesundheitsschutz der Nutzer).

Abschließend wurde die rechtliche Frage aufgeworfen, ob es grundsätzlich und gemäß europäischem Wettbewerbsrecht erlaubt ist, Handelsbeschränkungen in Bezug auf den Baustoff Holz, insbesondere Kiefernholz aufgrund seiner Terpen-Emissionen (wie Alpha-Pinen), durch ein Mitgliedsland wie Deutschland einzuführen. Eine solche nationale Maßnahme könnte den freien Warenverkehr von Kiefernholz aus EU-Mitgliedsländern wie Deutschland, Frankreich, Polen, den baltischen Staaten oder Schweden und Finnland möglicherweise unzulässig behindern und somit gegen die Artikel des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) verstoßen.

Vorschau:

Die STIFTUNG B.A.U. und die TH Rosenheim möchten in der Anlage und unter https://events.forum-holzbau.com/BGT/Programm.php (Bauphysik, Feuchte- und Gesundheitsschutz) auf die nächsten Veranstaltungen zu den o.g. Themen hinweisen. Wir bitten um zahlreiche Unterstützung.

Unterstützer der Veranstaltung:

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Nachbericht: Witterungsschutz & Feuchteschutzmanagement während der Bauphase https://www.iquh.de/blog/nachbericht-witterungsschutz-feuchteschutzmanagement-waehrend-der-bauphase/ https://www.iquh.de/blog/nachbericht-witterungsschutz-feuchteschutzmanagement-waehrend-der-bauphase/#comments Wed, 17 Dec 2025 11:25:25 +0000 https://www.iquh.de/blog/nachbericht-witterungsschutz-feuchteschutzmanagement-waehrend-der-bauphase/ Weiterlesen

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03.11.2025 - Hochschule Augsburg: Karl-Heinz Weinisch hielt einen Vortrag zum Thema "Witterungsschutz & Feuchteschutzmanagement während der Bauphase".

Der Vortrag behandelte u.a. das Themenspektrum: Maximale Vorfertigung | Entwässerung der Decken | verknüpft mit dem Thema „Klimawandel“.

Mit der gelungenen Verbindung aus fundiertem theoretischem Wissen und praxisnahen Beispielen hat der Vortrag maßgeblich zu einem vertieften Verständnis bei den Teilnehmenden beigetragen.

Dieses Event war Teil der Veranstaltungsreihe „Holzbau Kompakt„ mit der Zielgruppe: Bauingenieure, Architekten, Holzbauer, Studierende des Bauingenieurwesen und der Architektur

Mehr Informationen zur gesamten Reihe „Holzbau Kompakt“ finden Sie hier: www.region-a3.com/immobilien/bauen-mit-holz/holzbau-kompakt

Bild Copyright - Regio Augsburg Wirtschaft GmbH



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Schimmelwachstum wirksam eindämmen: Warum Wasserstoffperoxid eine bewährte Lösung ist https://www.iquh.de/blog/schimmelwachstum-wirksam-eindaemmen-warum-wasserstoffperoxid-eine-bewaehrte-loesung-ist/ https://www.iquh.de/blog/schimmelwachstum-wirksam-eindaemmen-warum-wasserstoffperoxid-eine-bewaehrte-loesung-ist/#comments Sun, 14 Dec 2025 17:57:00 +0000 https://www.iquh.de/blog/schimmelwachstum-wirksam-eindaemmen-warum-wasserstoffperoxid-eine-bewaehrte-loesung-ist/ Weiterlesen

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Bei der professionellen Schimmelbehandlung kann es – abhängig von Befund, Material, Nutzung und Zielsetzung – sinnvoll sein, das vorhandene Schimmelwachstum weitgehend zu stoppen, deutlich zu reduzieren und insbesondere die Anzahl lebensfähiger Sporen zu minimieren. In solchen Fällen stellt der Einsatz von Wasserstoffperoxid ein fachlich anerkanntes Verfahren dar, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich und regulatorisch belegt ist.

Wirkprinzip und Zielsetzung

Wasserstoffperoxid wirkt über einen oxidativen Mechanismus, bei dem reaktive Sauerstoffspezies Zellmembranen, Proteine und Nukleinsäuren schädigen. Dadurch werden Schimmelpilze nicht nur oberflächlich entfernt, sondern inaktiviert, einschließlich ihrer widerstandsfähigen Sporenformen. Ziel des Einsatzes ist es nicht, bauliche oder feuchtebedingte Ursachen zu beseitigen, sondern das mikrobielle Wachstum wirksam zu unterbrechen und die Re-Kontaminationsgefahr zu reduzieren.

Sporizide Wirksamkeit – wissenschaftliche Einordnung

Die sporizide Wirksamkeit von Wasserstoffperoxid ist in der wissenschaftlichen Literatur umfassend dokumentiert. Die maßgeblichen Leitlinien der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) beschreiben für stabilisiertes Wasserstoffperoxid in einer Konzentration von 7 % eine sporizide Wirkung im quantitativen Trägertest bei einer Einwirkzeit von sechs Stunden.

Vor diesem Hintergrund ist fachlich nachvollziehbar, dass bei höheren Konzentrationen (z. B. 11,9 %) in Kombination mit einer ausreichend langen Einwirkzeit von einer zuverlässigen Inaktivierung von Schimmelpilzen und deren Sporen ausgegangen werden kann – vorausgesetzt, die Anwendung erfolgt sachgerecht und entsprechend den technischen Regeln.

Diese Bewertung wird durch grundlegende Arbeiten zur Wirkweise von Desinfektionsmitteln gestützt, in denen Wasserstoffperoxid als wirksames Mittel gegen ein breites Spektrum von Mikroorganismen einschließlich Sporen beschrieben wird.

Warum fachlich von „Inaktivierung“ und nicht von „Abtötung“ von Schimmelpilzen gesprochen wird

In der wissenschaftlichen und technischen Fachsprache wird bei der Behandlung von Schimmelpilzen und anderen Mikroorganismen bewusst der Begriff „Inaktivierung“ verwendet und nicht von einer vollständigen „Abtötung“ gesprochen. Hintergrund hierfür sind sowohl mikrobiologische als auch methodische und rechtliche Gründe.

Schimmelpilze bestehen aus unterschiedlichen biologischen Strukturen, darunter aktive Zellverbände (Myzel) sowie widerstandsfähige Dauerformen wie Sporen. Während durch wirksame Desinfektionsverfahren – wie den Einsatz von Wasserstoffperoxid – die Vermehrungsfähigkeit und Stoffwechselaktivität zuverlässig unterbunden werden können, lässt sich unter praktischen Bedingungen nicht in jedem Fall mit letzter Sicherheit nachweisen, dass jede einzelne biologische Struktur vollständig zerstört wurde.

In der Mikrobiologie gilt ein Mikroorganismus daher als inaktiviert, wenn er

  • sich nicht mehr vermehren kann,
  • keine Stoffwechselaktivität mehr aufweist und
  • keine hygienisch relevante Wirkung mehr entfaltet.

Diese Definition ist auch Grundlage für die Bewertung von Desinfektionsverfahren in wissenschaftlichen Studien und behördlichen Leitlinien. Entsprechend sprechen Fachliteratur und Normen konsequent von sporizider, fungizider oder inaktivierender Wirkung, nicht von einer absoluten Abtötung.

Hinzu kommt, dass der Nachweis einer vollständigen Abtötung aller Sporen unter realen baulichen Bedingungen (z. B. poröse Materialien, Hohlräume, mikroskopische Risse) methodisch kaum möglich ist. Die Verwendung des Begriffs „Inaktivierung“ stellt daher eine fachlich korrekte, ehrliche und belastbare Beschreibung der Wirkung dar.

Entscheidend für die Praxis ist, dass inaktivierte Schimmelpilze und Sporen kein weiteres Wachstum mehr verursachen und keine relevante Vermehrungs- oder Ausbreitungsfähigkeit besitzen. Genau dieses Ziel wird durch den sachgerechten Einsatz von Wasserstoffperoxid erreicht.

Die Verwendung des Begriffs „Inaktivierung“ entspricht somit dem Stand der Wissenschaft, vermeidet fachlich unzulässige Absolutaussagen und sorgt für eine transparente, sachliche Kommunikation gegenüber Auftraggebern, Behörden und Sachverständigen.

Bedeutung der Applikationsform

Je nach baulicher Situation und Zielsetzung kann Wasserstoffperoxid sowohl direkt auf Oberflächen aufgebracht als auch vernebelt werden. Die Nebelapplikation stellt eine anerkannte Methode dar, um auch schwer zugängliche Bereiche, Hohlräume und Oberflächen mit komplexer Geometrie zu erreichen.

Studien zur Wasserstoffperoxid-Vernebelung (Hydrogen Peroxide Vapour) belegen die Inaktivierung hochresistenter Mikroorganismen einschließlich Sporen. Damit eignet sich diese Applikationsform insbesondere zur Reduzierung mikrobieller Belastungen in Bereichen, die mit klassischen mechanischen Verfahren nur eingeschränkt erreichbar sind.

Zu beachten ist natürlich der Arbeitsschutz! 

Regulatorische Anerkennung

Wasserstoffperoxid ist im europäischen Rechtsrahmen als Biozid-Wirkstoff anerkannt. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) führt Wasserstoffperoxid als genehmigten Wirkstoff gemäß der EU-Biozidprodukte-Verordnung (VO (EU) Nr. 528/2012) für Desinfektionsanwendungen. Diese Zulassung bestätigt die antimikrobielle Wirksamkeit des Wirkstoffs auf regulatorischer Ebene.

Fachliche Gesamtbewertung

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Wasserstoffperoxid – wenn der Einsatz fachlich sinnvoll ist – ein wirksames und wissenschaftlich belegtes Mittel darstellt, um

  • Schimmelwachstum wirksam zu stoppen oder deutlich zu minimieren,
  • die hygienische Ausgangssituation nachhaltig zu verbessern.

Bei sachgerechter Auswahl von Konzentration, Applikationsform und Einwirkzeit entspricht der Einsatz von Wasserstoffperoxid dem Stand der Wissenschaft und Technik und stellt eine anerkannte Ergänzung innerhalb eines ganzheitlichen Schimmelbehandlungskonzepts dar.

Abgrenzung zur Ursachenbeseitigung

Der Einsatz von Wasserstoffperoxid dient ausschließlich der Reduzierung bzw. Inaktivierung vorhandenen Schimmelwachstums und von Schimmelpilzsporen. Er ersetzt nicht die notwendige Beseitigung der Ursachen für den Schimmelbefall, wie Feuchteeinträge, bauliche Mängel, Kondensationsprobleme oder nutzungsbedingte Einflüsse.

Eine nachhaltige Lösung kann nur erreicht werden, wenn Ursachenanalyse, bauliche bzw. nutzungsbezogene Maßnahmen und mikrobiologische Behandlung sinnvoll aufeinander abgestimmt sind. Die Wasserstoffperoxidbehandlung stellt in diesem Zusammenhang eine ergänzende, unterstützende Maßnahme dar, um das Schimmelwachstum wirksam zu stoppen oder zu minimieren und die Ausgangssituation für weiterführende Sanierungsmaßnahmen zu verbessern.

Zum Abschluss einer Schimmelsanierung ist es erforderlich, verbleibende Schimmelpilzpartikel durch eine gründliche Feinreinigung zu entfernen. Dies erfolgt insbesondere durch den Einsatz von Spezialstaubsaugern der Staubklasse H (H-Sauger) zur sicheren Aufnahme von Schimmelsporen und kontaminierten Stäuben. Ergänzend wird die Reinigung der Raumluft durchgeführt, um verbliebene luftgetragene Partikel zu reduzieren.

Die Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen wird anschließend im Rahmen einer Freimessung überprüft. Diese erfolgt gemäß dem WTA-Merkblatt 4-12 „Ziele und Kontrolle von Schimmelpilzschadensanierungen in Innenräumen“ (Ausgabe 05/2021) sowie unter Berücksichtigung der Vorgaben des Schimmelpilzleitfadens des Umweltbundesamtes.

Die Bewertung der Messergebnisse erfolgt stets zustandsbezogen, das heißt unter Berücksichtigung des jeweiligen Raumzustands (z. B. Rohbau, teilfertiger oder fertig ausgebauter Innenraum), um eine fachlich korrekte und praxisgerechte Beurteilung der Sanierungsqualität sicherzustellen.

Unsere Unterstützung für Sie im Schadensfall

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Immobilie mit einem Schimmelbefall konfrontiert sind oder Unsicherheiten hinsichtlich der richtigen Vorgehensweise bestehen, unterstützen wir Sie kompetent und strukturiert durch alle erforderlichen Schritte. Ziel ist es, für Sie eine fachlich sichere und nachvollziehbare Lösung zu schaffen.

Unsere Leistungen für Sie umfassen unter anderem:

  • eine fundierte Bestandsaufnahme und fachliche Bewertung der Situation unter Berücksichtigung des tatsächlichen Raum- und Nutzungszustands,
  • die fachliche Begleitung der Schimmelsanierung, damit geeignete Maßnahmen zielgerichtet und regelwerkskonform umgesetzt werden,
  • bei Bedarf eine technische Holztrocknung, insbesondere bei feuchtebelasteten Holzbauteilen,
  • die Feinreinigung belasteter Bereiche, um verbleibende Partikel und Sporen sicher zu entfernen, sowie
  • die Freimessung und Erfolgskontrolle, damit Sie eine objektive Bestätigung über den Sanierungserfolg erhalten.

So stellen wir sicher, dass Sie sich auf eine fachgerechte, transparente und nachhaltige Vorgehensweise verlassen können – von der ersten Einschätzung bis zum qualitätsgesicherten Abschluss.

Autor:
Dipl.-Ing. (FH) Waldemar Bothe
Sachverständiger für Schimmelpilzsanierung

Quellen

  1. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) (2008/2019): Guideline for Disinfection and Sterilization in Healthcare Facilities. Rutala, W.A.; Weber, D.J.; Healthcare Infection Control Practices Advisory Committee (HICPAC). Atlanta.
  2. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) (2016): Sterilization and Disinfection – Methods. Atlanta.
  3. European Chemicals Agency (ECHA) (2023): Active substance: Hydrogen peroxide – Biocidal Products Regulation (EU) No 528/2012. Helsinki.
  4. McDonnell, G.; Russell, A.D. (1999): Antiseptics and disinfectants: Activity, action, and resistance. Clinical Microbiology Reviews, 12(1), 147–179.
  5. Rogers, J.V. et al. (2005): Decontamination assessment of Bacillus anthracis, Bacillus subtilis, and Geobacillus stearothermophilus spores using hydrogen peroxide vapor. Journal of Applied Microbiology, 99(4), 739–748.
  6. Block, S.S. (2001): Disinfection, Sterilization, and Preservation. 5th ed., Lippincott Williams & Wilkins.
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3. Branchentag Zentrum HOLZ am 05. Februar 2026 https://www.iquh.de/blog/3-branchentag-zentrum-holz-am-05-februar-2026/ https://www.iquh.de/blog/3-branchentag-zentrum-holz-am-05-februar-2026/#comments Fri, 28 Nov 2025 18:20:30 +0000 https://www.iquh.de/blog/3-branchentag-zentrum-holz-am-05-februar-2026/ Weiterlesen

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Mehr als 290 Teilnehmende, Networking, ein Fachforum und zahlreiche Live-Demos – Das war der 2. Branchentag und ähnlich geht es in 2026 weiter!

Karl-Heinz Weinisch (Geschäftsführer IQUH) wird einen Vortrag zum Thema "QNG – Produkt- und Raumluftprüfungen im DGNB/BNB Verfahren ohne Risiko" halten.

Weitere Informationen gibt's hier.

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Bericht und Interview zur "Genuss-Exkursion" im Magazin ausbau+fassade https://www.iquh.de/blog/bericht-und-interview-zur-www-ausbauundfassade-de/ https://www.iquh.de/blog/bericht-und-interview-zur-www-ausbauundfassade-de/#comments Tue, 28 Oct 2025 10:25:10 +0000 https://www.iquh.de/blog/bericht-und-interview-zur-www-ausbauundfassade-de/ Weiterlesen

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Vom 4. bis 6. Juni 2025 luden IQUH & Stiftung B.A.U. zur „Sensorik-Exkursion“ nach Südtirol ein.

Im Zentrum dieser Exkursion stand nicht nur die Erkundung traditioneller, nachhaltig produzierter Lebensmittel, sondern vor allem das gezielte Training der persönlichen Sensorik – ein zentrales Anliegen im (bau)biologischen Kontext.

Geruchs- und Geschmackswahrnehmung wurden in intensiven Praxisübungen geschult und verfeinert, um das Bewusstsein für Qualität, Herkunft und die sensorische Vielfalt von Aromen zu stärken.

Das Fachmagazin ausbau+fassade hat dazu einen Bericht und ein Interview veröffentlicht:

Hier geht's zum Bericht der in der September Ausgabe erschienen ist.

Hier geht's zum Interview (Karl-Heinz Weinisch, Vorstand der Stiftung Bau und Prof. Dr. Ulrich Zißler, Professor an der TH Rosenheim und Beiratsmitglied der Stiftung Bau) das in der September Ausgabe erschienen ist. 

Hier geht's zu "ausbau+fassade" Website.

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Montag, 3. November - Vortrag über Witterungsschutz & Feuchteschutzmanagement während der Bauphase https://www.iquh.de/blog/holzbau-kompakt-2025-witterungsschutz-feuchteschutzmanagement-am-3-11/ https://www.iquh.de/blog/holzbau-kompakt-2025-witterungsschutz-feuchteschutzmanagement-am-3-11/#comments Sat, 25 Oct 2025 17:12:52 +0000 https://www.iquh.de/blog/holzbau-kompakt-2025-witterungsschutz-feuchteschutzmanagement-am-3-11/ Weiterlesen

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Ein erfolgreiches Witterungs- und Feuchteschutzmanagement ist essenziell für den nachhaltigen Bauerfolg. Feuchtigkeit ist ein Hauptrisikofaktor, der Qualität gefährdet, den Bauablauf verzögert und Mehrkosten (Trocknung, Schimmel) verursacht. Dieser Vortrag beleuchtet die kritische Notwendigkeit eines proaktiven, ganzheitlichen Feuchteschutzmanagements basierend auf rechtlichen Grundlagen (VOB, Normen) abgestimmt auf die Anforderungen im Holz-/Hybridbau. Im Fokus stehen die Gefahrenquellen (Schlagregen, aufsteigende/eingebrachte Baufeuchte) und praxiserprobte Strategien.

Mehr Informationen & Anmeldung


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ZMH Verband (ZimmerMeisterHaus) Herbsttagung vom 16. bis 18. Oktober 2025 https://www.iquh.de/blog/zmh-verband-zimmermeisterhaus-herbsttagung-vom-16-bis-18-oktober-2025/ https://www.iquh.de/blog/zmh-verband-zimmermeisterhaus-herbsttagung-vom-16-bis-18-oktober-2025/#comments Sat, 25 Oct 2025 16:09:59 +0000 https://www.iquh.de/blog/zmh-verband-zimmermeisterhaus-herbsttagung-vom-16-bis-18-oktober-2025/ Weiterlesen

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Der ZMH Verband (ZimmerMeisterHaus) hat seine Mitglieder zu seiner diesjährigen Herbsttagung vom 16. bis 18. Oktober 2025 eingeladen, die in Sonthofen im Herzen des Allgäus stattfand.

Die Tagung bot ein vielfältiges Programm:

  • Betriebsbesichtigungen bei den ZMH-Mitgliedsbetrieben Zettler und Prutscher Holzbau, um Best Practices hautnah zu erleben.
  • Fachvorträge zu entscheidenden Zukunftsthemen wie Feuchteschutz, Technik, IT-Sicherheit und Künstlicher Intelligenz.
  • Umfangreiche Gelegenheiten zum Austausch innerhalb des Netzwerks der ZimmerMeisterHaus-Gruppe und ein geselliges Miteinander unter Gleichgesinnten, die sich für den Werkstoff Holz einsetzen.

Karl-Heinz Weinisch, Geschäftsführer der IQUH GmbH (Institut für Qualitätsmanagement und Umfeldhygiene – Sachverständige und Ingenieure) informierte in seinem Fachvortrag die Teilnehmer über ein erfolgreiches Feuchtemanagement während der Bauphase und gab erfahrungsbasierte Einblicke zu effektiven Vorsorgeplanungen aber auch zu rechtssicheren Sanierungslösungen.

Für 2026 wird gemeinsam mit der TH Rosenheim eine zertifizierte Ausbildung zur „Fachkraft für Feuchtemanagement und Witterungsschutz im Holzbau“ entwickelt und dann den Holzbaubetrieben angeboten.

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Neuer UBA-Richtwert für Acrolein – ein Problem für den Holzbau? https://www.iquh.de/blog/neuer-uba-richtwert-fuer-acrolein-ein-problem-fuer-den-holzbau/ https://www.iquh.de/blog/neuer-uba-richtwert-fuer-acrolein-ein-problem-fuer-den-holzbau/#comments Sat, 25 Oct 2025 15:46:31 +0000 https://www.iquh.de/blog/neuer-uba-richtwert-fuer-acrolein-ein-problem-fuer-den-holzbau/ Weiterlesen

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Im April 2025 hat das Umweltbundesamt (UBA) neue Richtwerte für Acrolein in Innenräumen veröffentlicht. Seitdem wird in Fachkreisen intensiv diskutiert – besonders im Holzbau. Grund ist ein Satz in der UBA-Mitteilung, wonach Holzhäuser „eine relevante Quelle“ von Acrolein darstellen könnten. Diese Aussage hat für Verunsicherung gesorgt. Doch was steckt wirklich dahinter? Ist der Holzbau ein Problemfall für die Raumluftqualität – oder gibt es Missverständnisse? Prof. Dr. Ulrich Zissler, Karl-Heinz Weinisch und Dipl.-Ing. Waldemar Bothe ordnen die Aussage ein und schaffen Klarheit.

Hier geht's zum vollständigen Artikel auf https://www.holz-und-raumluft.de/

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Netzwerk-Veranstaltung https://www.iquh.de/blog/netzwerk-veranstaltung/ https://www.iquh.de/blog/netzwerk-veranstaltung/#comments Sun, 12 Oct 2025 13:54:00 +0000 https://www.iquh.de/blog/netzwerk-veranstaltung/ Weiterlesen

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Die Netzwerk-Veranstaltung der STIFTUNG B.A.U. und der TH Rosenheim findet am 04.12.2025 / 14:00 - 16:00 Uhr auf dem 29. Internationalen Holzbau-Forum statt. Ort: Raum: "Freiburg", 3. OG / Kongresszentrums - Innsbruck.

Vortragsthemen beim Treffen:

  • Forschung und Ausbildung zur Wohngesundheit
    Prof. Dr. Ulrich Zißler
  • Zertifiziert gleich gesund? Bauprodukte auf dem Prüfstand
    Karl-Heinz Weinisch
  • Raumklimaüberwachung und Sensortechnik
    Waldemar Bothe
  • Schimmel im Neubau richtig bewerten
    Pamela Jentner
  • Wahrnehmung, Bewertung und Analyse von Holzgerüchen
    Dr. Andrea Burdack-Freitag
  • Diskussion zur Netzwerkförderung „pro Holzbau“


Anmeldung für die Netzwerkveranstaltung:

weinisch@stiftungbau.de

Anmeldung und Informationen zum 29. Internationalen Holzbau-Forum

https://www.forumholzbau.com/IHF/index.php

mit unterstuetzung von


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